Nach doch etwas längerer Zeit sind wir doch mit frischer Motivation und Elan wieder da!
Obwohl wir vor kurzer Zeit von dem Großteil unserer "älteren Generation", aufgrund des Semesteranfangs, verlassen worden sich, wollen wir gerne noch mal neu durchstarten :)
Deswegen wird es am Samstag, den 23.11. gemeinsam mit der Greenpeace Gruppe Göttingen eine Aktion zum Thema Arktis und "Arctic 30" geben. Was genau wir vorhaben wird hier noch nicht preisgegeben, nach der Aktion wird es hier aber wieder einen Bericht geben.
Am 24.11. endet die Untersuchungshaft der in Russland gefangenen 28 Greenpeace-Aktivist*Innen und 2 Journalist*Innen, was danach passiert ist noch unklar, deswegen wollen wir am Tag davor noch einmal auf die Situation der Gefangenen aufmerksam machen und uns für den Schutz der Arktis einsätzen.
Auch eine Woche früher, am 16.11., findet ein weltweiter Aktionstag zu dem Thema statt. Dabei wird es unter anderem in den deutschen Stätden Bonn, Frankfurt, Hamburg, Leipzig und München von der Innenstadt Laternenumzüge zu den jeweiligen Botschaften bzw. zum russischen Konsulat in Berlin geben. Hierzu sind natürlich nicht nur Greenpeacer, sondern auch alle anderen interessierten und motivierten Menschen eingeladen!!
Wir schreiben das Jahr 2013, um genau zu sein Sonnabend, den 20. April 2013. An diesem sonnigen Apriltag beehrten ganze 30 Leute in Göttingen den ersten Weltarktistag, an dem in über 30 Ländern Greenpeacler auf die Probleme in der Arktis aufmerksam machten. Wie schon im letzten Beitrag erklärt, geht es hierbei hauptsächlich um die risikoreichen Ölbohrungen seitens Shell im Nordpolarmeer. Mitglieder der Göttinger Greenpeacegruppen sowie interessierte und engangierte Passanten fanden sich zusammen, um ein Menschenbanner in Form eines großen Herzens zu bilden. Ergänzt durch zwei gemalte Banner wurde die Botschaft "I <3 Arctic" dargestellt. Die Fotos von "unserem" Herz und allen anderen Menschenbildern, die zur gleichen Zeit auf der ganzen Welt entstanden sind werden zusammen mit den Sprechblasenbildern unserer letzten Aktion (siehe letzer Blogeintrag) an den Arktischen Rat geschickt.
"Im Mai wird der Arktische Rat im schwedischen Kiruna über die
industrielle Nutzung der Arktis beraten. Einige der Mitgliedstaaten
haben bereits Lizenzen für die Ölförderung in der Arktis vergeben. Um
die Arktis zu schützen und vor den Folgen eines Ölunfalls zu bewahren,
fordert Greenpeace die Errichtung eines internationalen Schutzgebiets in
der sog. „hohen Arktis“ und Verbote gegen Ölförderungen in arktischen
Gewässern. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, übergeben wir unsere
Fotos aus über 281 Städten und über 36 Ländern den Verantwortlichen bei
der Beratung."
Beim heutigen Plenum haben wir Ideen für unsere nächste Aktion, die wahrscheinlich zum Thema Recycling oder Meere sein wird, gesammelt. Außerdem haben wir ein neues Mitglied gewonnen! (Hoffentlich). Yaay!
So, das wars.
Valete!
Das war Latein.
Dienstag, 16. April 2013
bună ziua!
Lang ist es her, dass unsere fleißige Gruppe mal einen Blogeintrag geschrieben hat, aber jetzt sind wir wieder da und das bleibt hoffentlich auch so!
Gleich zu Beginn unseres Wiederauferstehens gibt es auch schon einiges zu berichten:
Letzen Samstag, also am 13.04.13 gab es in der Göttinger Innenstadt nach längerer Zeit wieder einen Infostand unserer Jugendgruppe zum Thema Arktis. Passend zur aktuellen Greenpeace Kampagne haben wir in der Stadt Passanten mit "I <3 Arctic"-Sprechblasen fotografiert, informiert und auf eine große, internationale Aktion zum gleichen Thema aufmerksam gemacht, die unter anderem vor der Jacobikirche in Göttingen stattfindet. Und das schon am Samstag, den 20.04.13! Es bleibt also nicht mehr viel Zeit und so heißt es nun mobilisieren, mobilisieren, mobilisieren... Jeder, der das hier ließt ist herzlich eingeladen zusammen mit unseren drei Göttinger Greenpeace-Gruppen und hoffentlich vielen anderen motivierten Menschen ein großes Menschenbanner vor der Jacobikirche zu bilden.
Zur gleichen Zeit findet die gleiche Aktion in zahlreichen weiteren deutschen Stätden sowie in insgesamt über 30 Ländern auf der ganzen Welt statt! Unsere Bewegung ist also groß und jede helfende Hand ist gern gesehen. Auch unsere Aktion am letzten Samstag war kein Einzelfall, sondern wurde gleichzeitig von den meisten Greenpeace Jugend Gruppen in Deutschland durchgeführt, die Wahrscheinlichkeit, dass der erste internationale Welt-Arktistag am 20.04.13 ein voller Erfolg wird ist also groß!
Nun noch etwas mehr zu den Hintergründen unserer Kampagne: Die Arktis ist aufgrund ihrer extremen Wetterbedingungen ein sehr sensibles Ökosystem und darf aus diesem Grund auf keinen Fall gefährdet werden. Genau dies wird aber passieren wenn der Konzern Shell seine Pläne in der Arktis nach Öl zu bohren tatsächlich in die Tat umsetzt. Erste Testbohrungen gab es schon, doch für 2013 hat Shell aufgrund zahlreicher und lautstarker Proteste vorerst eine Bohrpause eingelegt. Kein Grund für uns sich jetzt anderen Dingen zuzuwenden denn aufeschoben ist ja nicht aufgehoben!
Shell's Vorhaben, aufgrund langsam zur Neige gehenden Ressourcen an Erdöl, den unter der Arktis verborgenen Vorrat anzuzapfen würde den Lebensraum aller dort vorhanden Tier- und Pflanzenarten sehr stark gefährden ohne, dass sich der Aufwand und das Risko wirklich lohnen würden. Die ca. 90 Milliarden Barrel Öl, die in der ganzen Region um den Nordpol vermutet werden, würden bei dem aktuellen weltweiten Verbrauch nämlich gerade einmal für drei Jahre reichen. Hinzu kommt, dass bei einem Ölunglück wie dem der Deepwater Horizon nur ein Bruchteil des Schadens beseitigt werden könnte. Wegen mangelnder Infrastruktur, äußerst weiten Entfernungen zur Zivilisation und "ungünstigen" Wetterverhältnissen wäre es nicht möglich auch nur ein Viertel der Rettungsschiffe dort hinzuschicken wie sie bei der Katastrophe im Golf von Mexiko nötig waren. Auch der arktische Winter trägt seinen Teil dazu bei, dass sowohl Bohrungen als auch Rettungsarbeiten nur ein paar Monate im Jahr durchführt und spätestens im September abgebrochen werden müssten. Durch die niedrigen Temperaturen wird auch der natürliche Abbauprozess des Öls stark verlangsamt, wie das Tankerunglück der Exxon Valdez vor über 20 Jahren bei Alaska zeigt, dessen Folgen bis heute nicht überwunden sind.
Wir wollen und dürfen einfach nicht zulassen, dass Shell seine Bohrungen ungehindert fortsetzen kann und dadurch möglicherweise den Lebensraum Arktis zerstört!
Schließt euch uns an zeigt Politern auf der ganzen Welt am 20. April eure Meinung! Für einen Bohrstop in der Arktis und einen internationalen Naturschutzraum rund üm den Nordpol!
So, das war's erstmal für heute, neues von uns gibt es nächste Woche :)
la revedere! (Das war Rumänisch)
Samstag, 8. Dezember 2012
Hallo zusammen! Hier kommen nach einer sehr langen Pause (tut mir leid) mal wieder neue Recycling-Tips.
Reuse Ideas for Holiday Cards and Gift Wrap http://earth911.com/news/2011/12/26/reuse-ideas-for-holiday-cards-and-gift-wrap/
DIY Small Space Solutions Made From Trashhttp://earth911.com/news/2012/11/08/diy-small-space-solutions-made-from-trash/
10 Simple Reuse Projects in 30 Minutes or Less http://earth911.com/news/2012/10/22/10-simple-reuse-projects-in-30-minutes-or-less/
Happy crafting :-)
Dienstag, 13. November 2012
Liebe Leute!
Hier kommen wie versprochen neue, tolle Recycling Ideen/Anleitungen. Gestern beim Duschen ist mir aufgefallen, wie viele Duschgel-/Shampoo-Falschen wir wegwerfen. Und jetzt bin ich auf der Suche nach tollen Ideen um die zu verbasteln, ;-) wenn jemensch eine tolle Idee hat-BITTE BITTE ein Kommentar hinterlassen. Nun gut hier die neuen Anleitungen
bei unserem letzten Treffen (gestern) haben wir begonnen eine neue Aktion zu planen. Und zwar soll es diesmal um Recycling gehen. Wir arbeiten an einem Flyer, den wir in der Stadt verteilen werden und planen hier (auf unserem tollen Blog) jede Woche neue Recycling-Ideen zu posten. Und damit beginnen wir jetzt auch gleich!
Der Sommer ist die Jahreszeit, in der man in den Urlaub fährt, er bedeutet Ferien, Strand und ultrahart chillen. Für sechs von uns (ich hoffe ich habe jetzt keinen vergessen) bedeutet er aber auch den Beginn eines neuen Lebensabschnittes, denn wir haben jetzt unser Abi (weil wir toll sind) und für die meisten von uns heißt das Reisen. Ob nach Neuseeland, Amerika, ins leidenschaftliche Italien oder sonst wo hin, die Ziele sind allesamt herrlich.
Ich war in den letzten zwei einhalb Wochen in Thailand. Dort habe ich einige schöne Sachen gemacht, aber was besonders gut war, war der Elephant Nature Park.
Elefant Nature Park (ENP) wurde in den Neunzigern von Sangduen "Lek" Chailert eröffnet. Lek wuchs in einem der Hilltribes von Thailand auf, und lernte von frühauf kennen, wie Elephanten für Zwecke wie Tourismus oder Abholzung gefoltert werden. Seit einigen Jahren ist das Einsetzen von Elefanten in der Abholzung verboten, wodurch es in den Straßen Bangkoks und anderer Städte nun viele Bettelelefanten gibt. Lek, die von kindauf eine enge Beziehung zu den Dickhäutern hat, eröffnete deshalb das camp als Schutzgebiet für Elefanten. Freiwilligen aus aller Welt ist es möglich, hier für eine oder zwei Wochen (für Geld) zu wohnen, bei der Arbeit zu helfen und Zeit mit den Elefanten (und vielen Hunden) zu verbringen. Es wird nicht auf ihnen geritten, sie führen keine tricks vor, aber man kann sie füttern und streicheln, man kann sie sogar baden.
Fast alle der über dreißig Elefanten im ENP haben früher gebettelt, waren in Shows oder es wurde auf ihnen geritten. Hierdurch erlitten fast alle das sogenannte training, das tagelang Folter und Hunger bedeutete.
Bei ENP einer der Freiwilligen zu sein (ich war für eine Woche dort) war aus vielen Verschiedenen Gründen eine tolle Erfahrung. Man lernt Menschen aus aller Welt kennen und teilt unglaubliche Momente mit ihnen. Man verbringt Zeit mit den Elefanten, baut eine Beziehung zu ihnen auf und lernt viel über sie. Man verbringt Zeit in der Natur und ist von Menschen wie Lek unglaublich inspiriert. Aber das beste ist, das man das Gefühl hat wirklich etwas zu bewirken. Wir sitzen jeden Freitag im Büro und reden mal über wichtige, mal über unwichtige Dinge. Das ist auch sehr gut und macht einen Heidenspaß, und natürlich wird auch da etwas bewirkt. Aber wirklich mit den eigenen Händen etwas zu machen, von dem man weiß, dass es dem hilft wofür man steht, ist dann doch nochmal ein schöneres Gefühl.
Ich würde allen, die nach Thailand fahren empfehlen, mindestens eine Woche den Elephant Nature Park zu besuchen, und allen, die nicht nach Thailand fahren, empfehlen nach Thailand zu fahren. Die Erfahrungen dort sind unvergleichlich und sehr bereichernd.
Hier noch ein paar Bilder, damit ihr eine ungefähre Idee davon bekommt, wie es im ENP so ist:
So ich hoffe, ich habe euch einen kleinen Einblick gewährt. Falls ihr nach Thailand fahrt, oder jemanden kennt der es tut, dann macht bitte darauf aufmerksam, dass es den Elefanten NICHT gefällt, wenn auf ihnen geritten wird. Dass sie NICHT gerne malen. Dass hinter alledem das oben gezeigt "training" und ein trauriges Leben steht. Natürlich gibt es auch Elefantenbesitzer, die ihre Tiere gut behandeln, aber traurigerweise ist dies meistens nicht der Fall.
Und wenn ihr irgendwo anders hinfahrt, dann gibt es höchst wahrscheinlich auch dort eine Organisation, wo man freiwillig Tieren oder der Natur helfen kann, sogenanntes Eco-Travelling. Wo auch immer ihr das vielleicht macht, ich garantiere euch, es wird wunderbar.